Neue Sonderausstellung 23.11.2018 - 28.2.2019 Im I. Weltkrieg waren über 15.000 Kriegsgefangene unterschiedlichster Nationalität im Mannschaftsgefangenenlager Kleinwittenberg interniert. Nie waren so viele Menschen aus anderen Ländern hier untergebracht wie zwischen 1914 und 1918. Das Gefangenenlager bedeutet für die einheimische Bevölkerung eine große Alteritätserfahrung, die sie allerdings meistenteils nicht als Chance des Kennenlernens begriff, sondern – in nationaler Begeisterung und im Kriegstaumel – als Triumph über die Feinde auffasste. Als nach einer Fleckfieber-Epidemie der amerikanische Botschafter das Lager besuchte, erlangte es durch zahlreiche Zeitungsartikel im Ausland und sogar durch einen amerikanischen Stummfilm traurige Berühmtheit in der internationalen Öffentlichkeit. Die Ausstellung über dieses historische Geschehen ist geeignet, einen Beitrag für eine nachhaltige Sensibilisierung für Demokratie und Frieden sowie zu einer demokratiebildenden Erinnerungskultur zu leisten. Per Kinderführung durch das Haus der Geschichte in Wittenberg „Mama, Papa, was ist das?“ Kinder wollen alles wissen, natürlich auch im Museum. Aber was ist, wenn diese um eine Antwort verlegen, Oma und Opa auch ratlos sind, weil sie z. B. solch über 90 Jahre alten Alltagsgegenstände wie die Barttasse oder die Lebensmittelkarten aus den 1940er Jahren  auch nicht kennen? In einer Führung für Kinder per Audioguide erklären ihnen andere Kinder, die als Zeitzeugen  berichten, auf einfache Art und Weise, wie Familie früher lebten und auch welche Probleme sie in Krieg und Nachkriegszeit sowie in im DDR-Alltag hatten. Dabei erfahren die Kinder z.B. wie ihre Vorgänger vor vielen Jahrzehnten gewohnt haben und  dass z.B. oft die Toilette auf halber Treppe war und nur einmal in der Woche im Waschzuber gebadet wurde, weil die meisten Wohnungen vor 70 Jahren kein Bad hatten, dass man damals  noch auf der Straße spielen konnte, weil es so wenige Autos gab, und dass Kinder meist das Geschirr abwaschen mussten, wenn sie ihren Eltern bei der Hausarbeit halfen, weil es noch keine Geschirrspülmaschine gab. Und in der Konsum- Gaststätte erzählt Katrin, warum man keine Witze über den DDR-Staatschef machen sollte. Die Kinderführung kann den Museumsbesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00 – 17.00 Uhr geöffnet.

IMPRESSUM

PFLUG e.V. Schlossstraße 6 D-06886 Lutherstadt Wittenberg Museum Tel:  03491-40 90 04 Büro Tel: 03491-66 94 52 Depot  Tel: 03491-61 16 07 e-mail:  service@pflug-ev.de Vorstand PFLUG e.V. Vereinsreg. WB Nr. 668 Vorsitzender: Dr. Klaus-A. Panzig, Stellvertreter: Prof. Dr. Peter Hertner Vorstandsm.: Elke Sedlacek          Direktorin HdG: Dr. Christel Panzig Haftung: Datenschutz:
Öffnungszeiten: Montag - Sonntag:  10:00-18:00 Uhr Feiertags: 10:00-18:00 Uhr Öffnungszeiten Wintermonate

01.11.2017 - 28.02.2018   

Di - So: 

10:00 - 17:00 Uhr

Wissenschaftlicher Beirat Vors. des Beirates : Prof. Dr. Peter Hertner  Martin-Luther-Universität Halle Vors. des Beirates: Prof. Dr. Wolfgang Benz  TU Berlin Prof. Dr. Konrad Breitenborn  LHB Sachsen-Anhalt Dr. Ronald Hirschfeld  Bundeszentrale für politische Bildung MdL Corinna Reinecke  Landtag Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Silke Satjukow  Otto-von-Guericke-Uni- Magdeburg Prof. Dr. Mathias Tullner  Otto-von-Guericke-Uni- Magdeburg Torsten Zugehör  Oberbürgermeister Lutherstadt Wittenberg Horst Dübner  Kulturausschuss, Wittenberg

AKTUELLES

Neue Sonderausstellung 23.11.2018 - 28.2.2019 Im I. Weltkrieg waren über 15.000 Kriegsgefangene unterschiedlichster Nationalität im Mannschaftsgefangenenlager Kleinwittenberg interniert. Nie waren so viele Menschen aus anderen Ländern hier untergebracht wie zwischen 1914 und 1918. Das Gefangenenlager bedeutet für die einheimische Bevölkerung eine große Alteritätserfahrung, die sie allerdings meistenteils nicht als Chance des Kennenlernens begriff, sondern – in nationaler Begeisterung und im Kriegstaumel – als Triumph über die Feinde auffasste. Als nach einer Fleckfieber-Epidemie der amerikanische Botschafter das Lager besuchte, erlangte es durch zahlreiche Zeitungsartikel im Ausland und sogar durch einen amerikanischen Stummfilm traurige Berühmtheit in der internationalen Öffentlichkeit. Die Ausstellung über dieses historische Geschehen ist geeignet, einen Beitrag für eine nachhaltige Sensibilisierung für Demokratie und Frieden sowie zu einer demokratiebildenden Erinnerungskultur zu leisten. Per Kinderführung durch das Haus der Geschichte in Wittenberg „Mama, Papa, was ist das?“ Kinder wollen alles wissen, natürlich auch im Museum. Aber was ist, wenn diese um eine Antwort verlegen, Oma und Opa auch ratlos sind, weil sie z. B. solch über 90 Jahre alten Alltagsgegenstände wie die Barttasse oder die Lebensmittelkarten aus den 1940er Jahren  auch nicht kennen? In einer Führung für Kinder per Audioguide erklären ihnen andere Kinder, die als Zeitzeugen  berichten, auf einfache Art und Weise, wie Familie früher lebten und auch welche Probleme sie in Krieg und Nachkriegszeit sowie in im DDR-Alltag hatten. Dabei erfahren die Kinder z.B. wie ihre Vorgänger vor vielen Jahrzehnten gewohnt haben und  dass z.B. oft die Toilette auf halber Treppe war und nur einmal in der Woche im Waschzuber gebadet wurde, weil die meisten Wohnungen vor 70 Jahren kein Bad hatten, dass man damals  noch auf der Straße spielen konnte, weil es so wenige Autos gab, und dass Kinder meist das Geschirr abwaschen mussten, wenn sie ihren Eltern bei der Hausarbeit halfen, weil es noch keine Geschirrspülmaschine gab. Und in der Konsum- Gaststätte erzählt Katrin, warum man keine Witze über den DDR-Staatschef machen sollte. Die Kinderführung kann den Museumsbesuch zu einem unvergesslichen Erlebnis machen. Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10.00 – 17.00 Uhr geöffnet.
IMPRESSUM PFLUG e.V. Schlossstraße 6 D-06886 Lutherstadt Wittenberg Museum Tel: 03491-40 90 04 Büro Tel: 03491-66 94 52 Depot  Tel: 03491-61 16 07 e-mail: service@pflug-ev.de Vorstand PFLUG e.V. Vereinsreg. WB Nr. 668 Vorsitzender: Dr. Klaus-A. Panzig, Stellvertreter: Prof. Dr. Peter Hertner Vorstandsm.: Elke Sedlacek          Direktorin HdG: Dr. Christel Panzig Haftung: Datenschutz; Öffnungszeiten: Montag - Sonntag:  10:00-18:00 Uhr Feiertags: 10:00-18:00 Uhr Öffnungszeiten Wintermonate

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